
Fast kein Unternehmen denkt über seinen Notfallwiederherstellungsplan nach, bis ein echter Ausfall eintritt — und dann ist es zu spät zum Improvisieren. Geschäftskontinuität hängt nicht von Backups ab, sondern davon, genau zu wissen, wie lange die Wiederherstellung dauert und wie viele Daten das Unternehmen verlieren kann.
RTO und RPO: die zwei entscheidenden Zahlen
Das RTO (Recovery Time Objective) ist die maximal tolerierbare Ausfallzeit. Das RPO (Recovery Point Objective) ist die Datenmenge, die das Unternehmen verlieren kann, gemessen in Zeit — bei einem RPO von einer Stunde reicht ein tägliches Backup nicht aus. Diese beiden Zahlen für jedes kritische System festzulegen, ist der erste Schritt, und die meisten Unternehmen haben das nie schriftlich getan.
Die Übung, die fast niemand macht
Backups zu haben ist nicht dasselbe wie zu wissen, wie man sie unter Druck wiederherstellt. Die Wiederherstellungsübung — ein System abschalten und die tatsächliche Wiederherstellungszeit stoppen — ist der einzige Weg, um zu wissen, ob der Plan funktioniert.
