
Wenn ein Unternehmen erwägt, seine Cloud-Infrastruktur zu migrieren oder zu erweitern, lautet die erste Frage meist: "Welcher Anbieter ist am günstigsten?" Das ist die falsche Frage. Der Preis pro Rechenstunde ist nur ein Teil der tatsächlichen Kosten.
Die Gesamtbetriebskosten umfassen Support, den Zeitaufwand Ihres eigenen Teams für die Verwaltung der Plattform, Kosten für den Datenexport bei einem Anbieterwechsel und die Auswirkungen eines SLA, das nicht zu Ihrem Geschäft passt. Eine auf dem Papier günstige Migration kann am Ende teurer sein als eine etwas teurere, aber besser unterstützte Option.
Es gibt keine universelle Antwort, aber häufige Muster. AWS überzeugt meist durch Servicebreite und Reife bei komplexen, mehrregionalen Architekturen. Azure ist sinnvoll, wenn ein Unternehmen bereits im Microsoft-Ökosystem lebt. GCP sticht oft bei Daten- und KI-Workloads hervor, mit sehr ausgereiften Analyse- und Machine-Learning-Tools.
IONOS ist eine Überlegung wert, wenn Datenhoheit innerhalb der Europäischen Union nicht verhandelbar ist — europäische Rechenzentren, Verträge nach europäischem Recht und ein einfacheres, planbareres Preismodell als bei den großen Hyperscalern. Besonders interessant für KMU, die regulatorische Konformität und einfache Verwaltung über Servicebreite stellen.
Die beste Infrastruktur ist nicht die mit dem besten abstrakten Ruf, sondern die, die am besten zu Ihren Workloads, Ihrem aktuellen Team und Ihrer Drei-Jahres-Roadmap passt. Vor jeder Unterschrift lohnt sich eine Architektur-Review mit echten Zahlen für Ihren Fall.
Erzählen Sie uns von Ihrem Fall. Gemeinsam prüfen wir, ob und wie sich eine Investition in Technologie lohnt und wo Sie am besten anfangen.